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Die folgenden Artikel erscheinen mit freundlicher Genehmigung der NWZ
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"Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg" 17.11.2010 Ausdruck --> Hier Mit viel Geduld zur Schokokreation
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Bericht in der NWZ am 06.07.2010 Ausdruck --> Hier Landfrauen planen Sternradtour
Thema des Abends war unter anderem die geplante Gäste werden gebeten, sich ebenfalls anzumelden. |
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08.04.10 |
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Unverkrampft mit der Zeit gehen
LandFrauen sind vielseitiger und moderner als ihr, So stand es am 08.04.2010 im Weser-Kurier
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Dieser Artikel
erschien in der Kreiszeitung 17.02.10 Doris Zick amüsiert in der Rolle der Gutsbesitzerin „Perla von und zu Rück“ 120 Landfrauen im „Lämmerkoven“ Auch die Männer kriegen ihr Fett weg Harpstedt - Von Jürgen Bohlken· „Mit Männern ist es wie mit Gummibärchen. Du magst nur die grünen und die weißen, aber du musst die roten, gelben und orangenen immer mit kaufen.“ Mit Pointen wie diesen amüsierte die Humoristin Doris Zick in der Rolle der Gutsbesitzerin „Perla von und zu Rück“ am Montagabend 120 Mitglieder des Landfrauenvereins Harpstedt-Heiligenrode im „Lämmerkoven“ auf dem Koems-Gelände. Die Landfrauen im „Lämmerkoven“ hingen der Komödiantin buchstäblich an den Lippen. Die Komödiantin nahm ihr Publikum mit auf eine fiktive Führung über ihr Anwesen sowie durch ihren Betrieb und sinnierte dabei über Gott und die Welt. So verklickerte sie ihrem Publikum, warum sich Eva im Paradies garantiert nicht wohl gefühlt habe: „Nichts zum Anziehen, immer derselbe Mann vor der Nase“ und zu allem Überfluss auch noch „ein Biest in engem Schlangenleder“. Ja, gestand „Perla“ ein, sie schwärme für männliche Männer. Zu den männlichsten – eher frauenuntypischen – Berufen zählte sie Leuchtturmwärter und Rennfahrer. Denn eine Frau käme ja wohl nie auf die Idee, den ganzen Tag im Kreis zu fahren und abends heimzukehren, ohne etwas eingekauft zu haben. Und ein Leuchtturm als Behausung – das gehe aus weiblicher Sicht gar nicht: „Man kriegt doch überhaupt keine Möbel für ein rundes Zimmer!“ Spottete über Gott und die Welt: „Perla von und zu Rück“ alias Doris Zick. Ob sie über Defizite in der Allgemeinbildung heutiger Lehrlinge spottete oder über die Jugendsprache ablästerte – die Pointen saßen und amüsierten das Publikum sichtlich. |
Wie etwa die Geschichte, in der eine Auszubildende mit Erstaunen zur Kenntnis nimmt, dass sich eine Scheibe Toastbrot mit zwei diagonalen Schnitten in vier gleich große Dreiecke teilen lässt. „Eigentlich bin ich gut in Geometrie. Aber Toast haben wir noch nicht durchgenommen!“, entschuldigt sich das Mädchen für seine Unwissenheit. Selbst die Abwrackprämie baute „Perla“ alias Doris Zick in ihr Programm ein. Ein Händler habe ihren Kleinwagen wegen des angeblich zu hohen Plastikanteils nicht verschrotten wollen und ihr geraten, das Auto „bei der nächsten Tupper-Party umzutauschen“. Mit einem Rundumschlag gegen die „Sportartikel-Mafia“ stimmte die Komikerin die Landfrauen in den Abend ein: „In so ‘nem Muskelkater-Shop nimmt man Ihnen für zwei Stöcke zum Gehen so viel Geld ab, wie der ganze Mastbaum der Gorch Fock kostet.“ Stolz berichtete „Perla“ von „Jagdwalking“, einer eigens kreierten Sportart: „Während Sie walken, verjagen sie andere Walker!“ Dafür bedürfe es nicht viel. Stöcke seien in jedem „gut sortierten Wald“ zu bekommen. Allerdings: Ohne die CD „Jagdwalking mit Perla“ zum Stückpreis von 99,99 Euro gehe es eben doch nicht. Gesponsert werde das gute Stück von einem großen deutschen Margarine-Hersteller. Vor diesem Hintergrund verstand das Publikum plötzlich auch die spezielle Atemtechnik beim „Jagdwalking“, bei der es, wie die „Übungsleiterin“ erläuterte, darauf ankomme, jeweils auf das dreisilbrige Wort „Sa-nel-la“ auszuatmen. Das Ziel, andere Walker in die Flucht zu schlagen, lasse sich am besten durch das Erzählen von Geschichten mit hohem „Vertreibungspotenzial“ erreichen, tat „Perla“ kund und ließ sogleich Kostproben folgen. Schließlich sei der „Lämmerkoven“ mit 120 Landfrauen ja eh viel zu voll. Doch so sehr sich die Humoristin auch „mühte“ – keine Zuhörerin ging vorzeitig. Am Ende stimmte der ganze Saal in den skurrilen Refrain eines Liedchens ein: „Ich will die Erde im Himmel. Ich will ‘nen pechschwarzen Schimmel. Ich will Fleiß ohne Preis, Lasagne mit Reis. Und ‘nen Mann, der zwei Sachen kann!“Mit dem guten Gefühl, einen kurzweiligen Rosenmontagsabend verlebt zu haben, traten die Landfrauen den Heimweg an. |
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