P r e s s e

Die folgenden Artikel erscheinen mit freundlicher Genehmigung der NWZ und Kreiszeitung
 
Datum Veranstaltung lesen Ausdruck
04.10.11 Tag der Regionen-
Wettstreit der Suppen
  Kreiszeitung
19.06.2011 Landsommer in Bassum   Kreiszeitung
15.11.2010 Mit viel Geduld zur Schokokreation Hier NWZ
06.07.2010 Besuch der OVFrauen bei Vilsa Hier NWZ
14.04. 10 Jahreshauptversammlung
„Gespräche auf der Küchenbank"
  NWZ
Kreiszeitung
08.04.10 Unverkrampft mit der Zeit gehen Hier
17.02.10 „Perla von und zu Rück“ Hier

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"Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg" 17.11.2010 Ausdruck --> Hier

Mit viel Geduld zur Schokokreation
Kreativangebot Landfrauen lernen Pralinenherstellung in Uwe’s Café

Krönung der Schokoladenherstellung: Die Landfrauen schauen Ina Fassauer (Mitte, mit Mütze) gespannt zu. Die Konditormeisterin füllt die Schokoladenhüllen mit einer Rum-Sahne-Füllung. BILDer: Stephanie Bremer Bild vergrößern
Die 20 Teilnehmerinnen durften auch selbst an die Töpfe. Zum Anschluss wurden die selbst gemachten Leckereien probiert.



Bild: von Stephanie Bremer

Harpstedt - Konzentriert beugt sich Ina Fassauer über die kleinen Schokoladenhüllen in
Tannenbaumform, die vor ihr auf dem Tisch liegen. Langsam füllt sie jede einzelne mit der
leckeren süßen Füllung aus Rum und Sahne. Normalerweise schaut der Konditormeisterin
niemand zu, wenn sie die Pralinen für Uwe’s Café zaubert. Doch heute ist es anders.
Gleich 20 Augenpaare schauen ihr gespannt über die Schulter.

„Da steckt schon eine Menge Handarbeit drin“, zeigt sich Ursel Göbberd beeindruckt.
Das Vorstandsmitglied der Landfrauen Harpstedt-Heiligenrode hat den besonderen Nachmittag
organisiert. Fast zwei Stunden lang nehmen sich Ina Fassauer und ihre Kollegin Simone Pussack
Zeit, um die Frauen in die Geheimnisse der Pralinenherstellung einzuweihen. Dazu dürfen die
Besucherinnen in der großen Backstube auch selber Hand anlegen. Während an den Tischen
fleißig Pistazien gehackt und rote Belegkirschen zerkleinert werden, hält sich Gisela Brüning
lieber zurück. „Ich würde gar nicht bis zur fertigen Praline kommen“, gesteht die Ganderkeseerin
und zeigt dabei auf den großen Topf mit flüssiger Zartbitterschokolade auf einem der drei Tische.

Zurückhaltung ist da schwer. Das merken auch die Landfrauen, die nun den Schokoladenüberzug
vorbereiten. Kein Wunder, dass hier schon die ersten Pralinen im Mund verschwinden.

Um den Nachschub müssen sich die Frauen keine Sorgen machen. Rum-Sahne-Trüffel, Marzipan-Pralinen
oder Pralinen mit Kaffeefüllung heißen die leckeren Versuchungen, die nach und nach entstehen. Da fällt
die Entscheidung nicht leicht. „Im Moment sind die Whiskey-Sahne-Pralinen mit mein Favorit“, verrät
Jutta Steckling und wird schon im nächsten Moment abgelenkt. Denn von Ina Fassauers Arbeitsplatz
aus duftet es nach Nuss und warmer Schokolade. Das lockt auch die Landfrauen von den anderen
Tischen zur Kochstelle. Ruhig rührt die Konditormeisterin die Kuvertüre unter den Schmelzzucker:
„Dabei muss man sehr geduldig sein“, erklärt sie.

„Hoffentlich dürfen wir nachher auch probieren“, flüstert Gisela Brüning ihrer Nachbarin zu. „Doch
sicher ist sicher“, denken sich die Frauen und notieren sich fleißig die einzelnen Schritte der
zwanzig Jahre alten Rezepte. „Ich habe mich schon mit einigen Frauen verabredet“, verrät Jutta Steckling.
Zu Hause will sie dann selber Pralinen herstellen. „Ich finde das ist eine schöne Geschenkidee. Und
Weihnachten rückt jetzt immer näher .“

Zum Abschluss des Nachmittages erfüllt Yvonne Geppert, Inhaberin von Uwe’s Café, dann den
Wunsch der Landfrauen. Bei einer Kaffeetafel durften die selbst gemachten Pralinen probiert werden.
„Und das sind bestimmt nicht die letzten“, sind sich die Landfrauen einig.

175 g Zucker, 100 g Butter, 50 g Bienenhonig, 100 g Mandeln gehobelt, 100 g Mandeln gestiftet,
25 g Pistazien gehackt, 100 g rote Belegkirchen (grob gehackt)
 


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Bericht in der NWZ am 06.07.2010 Ausdruck --> Hier

Landfrauen planen Sternradtour
Erfahrungsaustausch Treffen in Bruchhausen-Vilsen


Die Landfrauen informierten sich auch über Herstellung und Vertrieb von Mineralwasser



Harpstedt - Zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch trafen sich die
Ortsvertrauensfrauen und der Vorstand des Landfrauenvereins Harpstedt-Heiligenrode
in Bruchhausen-Vilsen,wo die 20-köpfige Gruppe auch die Gelegenheit hatte, sich über
Herstellung und Vertrieb natürlichen Mineralwassers zu informieren. Verkostet wurden
auch Fruchtsaft-Mineralwasser-Getränke, ehe es weiter ging in Richtung Emtinghausen
zum Ausflugsziel Holschenböhl.

Thema des Abends war unter anderem die geplante
Sternradtour am Mittwoch, 18. August,
zu einem noch ungenannten Ort im Gebiet des Landfrauenvereins.

Für diese Fahrradtour können sich die Mitglieder ab sofort bei ihren zuständigen
Ortsvertrauensfrauen anmelden.

Gäste werden gebeten, sich ebenfalls anzumelden.
 


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08.04.10
Unverkrampft mit der Zeit gehen

Unverkrampft mit der Zeit gehen

LandFrauen sind vielseitiger und moderner als ihr,
vergessen aber auch ihre Wurzel nicht...

So stand es am 08.04.2010 im Weser-Kurier

<-- hier können Sie den vollständigen
Artikel sehen und lesen

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Dieser Artikel erschien in der Kreiszeitung

17.02.10
Doris Zick amüsiert in der Rolle der Gutsbesitzerin „Perla von und zu Rück“ 120 Landfrauen im „Lämmerkoven“
Auch die Männer kriegen ihr Fett weg

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken·
„Mit Männern ist es wie mit Gummibärchen. Du magst nur die
grünen und die weißen, aber du musst die roten, gelben und
orangenen immer mit kaufen.“ Mit Pointen wie diesen
amüsierte die Humoristin Doris Zick in der Rolle der
Gutsbesitzerin „Perla von und zu Rück“ am Montagabend 120
Mitglieder des Landfrauenvereins Harpstedt-Heiligenrode im
„Lämmerkoven“ auf dem Koems-Gelände.

Die Landfrauen im „Lämmerkoven“ hingen der Komödiantin
buchstäblich an den Lippen.
Die Komödiantin nahm ihr Publikum mit auf eine fiktive Führung
über ihr Anwesen sowie durch ihren Betrieb und sinnierte dabei
über Gott und die Welt. So verklickerte sie ihrem Publikum,
warum sich Eva im Paradies garantiert nicht wohl gefühlt
habe: „Nichts  zum Anziehen, immer derselbe Mann vor der
Nase“ und zu allem Überfluss auch noch „ein Biest in engem
Schlangenleder“.
Ja, gestand „Perla“ ein, sie schwärme für männliche Männer.
Zu den männlichsten – eher frauenuntypischen – Berufen
zählte sie Leuchtturmwärter und Rennfahrer. Denn eine Frau
käme ja wohl nie auf die Idee, den ganzen Tag im Kreis zu
fahren und abends heimzukehren, ohne etwas eingekauft zu
haben. Und ein Leuchtturm als Behausung – das gehe aus
weiblicher Sicht gar nicht: „Man kriegt doch überhaupt keine
Möbel für ein rundes Zimmer!“
Spottete über Gott und die Welt: „Perla von und zu Rück“ alias
Doris Zick.
Ob sie über Defizite in der Allgemeinbildung heutiger Lehrlinge
spottete oder über die Jugendsprache ablästerte – die Pointen
saßen und amüsierten das Publikum sichtlich.
 

Wie etwa die Geschichte, in der eine  Auszubildende mit
Erstaunen zur Kenntnis nimmt, dass sich eine Scheibe
Toastbrot mit zwei diagonalen Schnitten in vier gleich große
Dreiecke teilen lässt. „Eigentlich bin ich gut in Geometrie.

Aber Toast haben wir noch nicht durchgenommen!“,
entschuldigt sich das Mädchen für seine Unwissenheit. Selbst
die Abwrackprämie baute „Perla“ alias Doris Zick in ihr
Programm ein. Ein Händler habe ihren Kleinwagen wegen des
angeblich zu hohen Plastikanteils nicht verschrotten wollen
und ihr geraten, das Auto „bei der nächsten Tupper-Party
umzutauschen“.

Mit einem Rundumschlag gegen die „Sportartikel-Mafia“
stimmte die Komikerin die Landfrauen in den Abend ein: „In so
‘nem Muskelkater-Shop nimmt man Ihnen für zwei Stöcke zum
Gehen so viel Geld ab, wie der ganze Mastbaum der Gorch
Fock kostet.“ Stolz berichtete „Perla“ von „Jagdwalking“,
einer eigens kreierten Sportart: „Während Sie walken,
verjagen sie andere Walker!“ Dafür bedürfe es nicht viel.

Stöcke seien in jedem „gut sortierten Wald“ zu bekommen.
Allerdings: Ohne die CD „Jagdwalking mit Perla“ zum
Stückpreis von 99,99 Euro gehe es eben doch nicht.
Gesponsert werde das gute Stück von einem großen
deutschen Margarine-Hersteller. Vor diesem Hintergrund
verstand das Publikum plötzlich auch die spezielle
Atemtechnik beim „Jagdwalking“, bei der es, wie die
„Übungsleiterin“ erläuterte, darauf ankomme, jeweils auf das
dreisilbrige Wort „Sa-nel-la“ auszuatmen.
Das Ziel, andere Walker in die Flucht zu schlagen, lasse sich
am besten durch das Erzählen von Geschichten mit hohem
„Vertreibungspotenzial“ erreichen, tat „Perla“ kund und ließ
sogleich Kostproben folgen. Schließlich sei der
„Lämmerkoven“ mit 120 Landfrauen ja eh viel zu voll. Doch so
sehr sich die Humoristin auch „mühte“ – keine Zuhörerin ging
vorzeitig. Am Ende stimmte der ganze Saal in den skurrilen
Refrain eines Liedchens ein: „Ich will die Erde im Himmel. Ich
will ‘nen pechschwarzen Schimmel. Ich will Fleiß ohne Preis,
Lasagne mit Reis. Und ‘nen Mann, der zwei Sachen kann!“Mit
dem guten Gefühl, einen kurzweiligen Rosenmontagsabend
verlebt zu haben, traten die Landfrauen den Heimweg an.

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